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Aktuelles

Wendepunkt errichtet Stiftung mit Sitz Eisenberg

Eisenberg (OTZ 22.12.2009)
Nach eineinhalb Jahren hartnäckigem Ringen wurde quasi als Weihnachtsgeschenk noch am 21. Dezember die Stiftung Wendepunkt-Alternative errichtet.

"Die Stiftung unterstützt die Arbeit von Vereinen und Einrichtungen im Bereich der Sucht- und Jugendhilfe", erklärt Michael Frankenstein, Vorstandsmitglied der Stiftung. "Sie will durch ihre Möglichkeiten helfen, dass Menschen, die an einem Wendepunkt ihres Lebens stehen, Alternativen für eine bessere und lebenswertere Zukunft finden und sich erarbeiten können."

Das betrifft zum einen Teil Jugendliche, die aus den unterschiedlichsten Gründen nicht mehr in ihrem häuslich-familiären Umfeld leben können. Bereits in jungen Jahren haben sie schon vielfältige Erfahrungen mit Verwahrlosung oder Gewalt gemacht. Ihre soziale Herkunft hatte großen Einfluss auf ihre Bildungschancen, und sie laufen Gefahr, in "Randgruppen" der Gesellschaft zu stranden.

"Wir wollen ihnen mit unseren Angeboten die Möglichkeiten erschließen, andere, hoffnungsvollere Wege zu gehen", so Michael Frankenstein.

Es betrifft aber auch Menschen aller Altersgruppen und sozialen Schichten, die durch ein vielfältiges Bedingungsgefüge persönlicher Schwierigkeiten und Hindernissen in den Strudel der Abhängigkeit von Alkohol, Drogen oder anderen Substanzen geraten sind. "Wir möchten nicht den Stab über sie brechen, sondern ihnen erfolgversprechende Auswege zeigen, die trotz Handicap ein erfülltes und zufriedenes Leben in unserer Gesellschaft ermöglichen", erklärt der Stiftungsvorstand.

"Für dieses weite Arbeitsfeld sucht und braucht die Stiftung die Unterstützung vieler, die für diese Wirklichkeit unserer Gesellschaft einen offenen Blick, ein offenes Ohr und eine helfende Hand haben".

Wer helfen möchte - hier das Spendenkonto: Sparkasse Jena-Saale-Holzland, Kontonummer 180 001 50, BLZ 830 530 30.

Aktuelles aus der Suchtberatungsstelle

HaLT-Projekt

Im Rahmen unserer Prävention führen wir das HaLT-Projekt
auch in Schulen und Jugendclubs durch. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Frau Susann Wilsdorf, Tel. 036691-57200.

Suchtberatungsstelle WENDEPUNKT und Sozial-, Schwangeren- und Schwangerenkonfliktberatung als Bertriebsteil der Johanniter Seniorenhäuser GmbH im Verband der Diakonie - Wir arbeiten am gemeinsamen Ziel, „Suchtmittelfrei durch die Schwangerschaft“


Die Mitarbeiter der Suchtberatungsstelle WENDEPUNKT und die Kollegen der Sozial-, Schwangeren- und Schwangerenkonfliktberatung des Saale-Holzland-Kreises bieten werdenden Müttern Hilfe und Unterstützung auf einem suchtmittelfreien Weg durch die Schwangerschaft an. Im Jahr 2009 entwickelten wir in gemeinsamen Arbeitstreffen die Idee, die Schnittstellen unserer Arbeitsbereiche durch einen Projekttag der breiten Öffentlichkeit näher zu bringen. So bereiteten wir langfristig den diesjährigen „Tag der offenen Tür“ beider Einrichtungen gemeinsam vor und stellten ihn unter das Thema „Suchtmittelfrei durch die Schwangerschaft“.Der Einladung waren viele Vertreter aus den unterschiedlichsten Ämtern, Vereinen und anderen Institutionen gefolgt. 83 Besucher durften wir an diesem Tag begrüßen. Das Anliegen unserer beider Beratungsstellen war und ist es, die Menschen für das Thema „Suchtmittelfrei durch die Schwangerschaft“ zu interessieren und zu sensibilisieren sowie den Weg für die Hilfesuchenden transparent und so unbürokratisch wie möglich zu gestalten. Viel wäre bereits erreicht, wenn die werdenden Mütter und Väter auf ihren Alkohol und/oder Drogenkonsum angesprochen würden und zu einem suchtmittelfreien Umgang in der Schwangerschaft motiviert werden könnten. Jeder Tag ohne Alkohol, Nikotin, Medikamente oder illegale Drogen bedeutet eine Hilfe – einen Gewinn – für das Kind. Dafür möchten wir die gemeinsame Netzwerkarbeit lebendig für die Menschen im Saale-Holzland-Kreis gestalten.

Bei Anfragen zur Thematik stehen Ihnen die Mitarbeiter beider Einrichtungen zur Verfügung (Tel. 036691-57200).