WENDEPUNKT e.V.

Wir sind ein Verein zur Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege sowie der Bildung und Erziehung. Als Träger der Suchthilfe und der Kinder- und Jugendhilfe bieten unterhalten wir ein differenziertes Leistungsangebot im Raum Ostthüringen.

Unsere Einrichtungen arbeiten eng vernetzt zusammen und bieten fachlich übergreifende und professionelle Hilfe an. Wir orientieren uns an einem christlich-humanistischen Welt- und Menschenbild und behandeln jeden Menschen vorurteilsfrei und wertschätzend.

Suchthilfe-Einrichtungen:

  • Suchtberatungsstelle für den Saale-Holzland-Kreis
  • Sozialpädagogische Familienhilfe Sucht für den Saale-Holzland-Kreis und die Stadt Jena
  • Tagesstätte für Suchtkranke in Eisenberg
  • Suchthilfezentrum für Mutter und Kind Wolfersdorf


Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe

  • Jugendhilfezentrum Bad Köstritz
  • Förderschule Bad Köstritz
  • Jugendhilfezentrum Wolfersdorf
  • Kinderhaus „Am Wald“ St. Gangloff


zu den Einrichtungen

 

1998 als Verein zur Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege sowie der Bildung und Erziehung gegründet, ist der WENDEPUNKT e.V. Mitglied im PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverband, Landesverband Thüringen e.V. sowie im Fachverband Drogen und Suchthilfe e.V. (fdr) und bei der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGFH) e.V.

Geschäftsstelle Rosa-Luxemburg-Str. 13, 07607 Eisenberg

Leitbild des WENDEPUNKT e.V.

  • Wir sind ein gemeinnütziger Verein unter dem Dach des PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverbandes Landesverband Thüringen e.V.
  • Wir sind ein Zusammenschluss von sozial engagierten Mitgliedern, die in den Bereichen der ambulanten Sucht- und Drogenhilfe sowie der Kinder- und Jugendhilfe tätig sind.
  • Wir verstehen uns als ein sozialer, kundenorientierter Arbeitgeber, der Wert legt auf Partizipation der Mitarbeiter und auf einen kooperativen Leitungsstil.
  • Wir verstehen den Erhalt der Gesundheit unserer Mitarbeiter als eine Leitungsaufgabe und unterstützen aktive Maßnahmen zur physischen und psychischen Stabilität und Zufriedenheit.
  • Wir helfen Menschen, die sich in Lebenskrisen befinden, nach Auswegen und neuer Orientierung zu suchen. Damit das gelingt, arbeiten wir auf der Grundlage fachlicher Standards und ständiger Qualitätsentwicklung. Der Schutz von Kindern und Erwachsenen vor jeglicher Form von physischer und psychischer Gewalt ist in der Arbeit des Wendepunkts ein zentrales Ziel.
  • Wir gehen mit den personellen, materiellen, finanziellen und ökologischen Ressourcen wirtschaftlich und verantwortungsbewusst um und sichern die Nachhaltigkeit der Ergebnisse.
  • Wir verstehen uns als Teil eines sozialen Netzwerkes und arbeiten partnerschaftlich mit den jeweiligen Kooperationspartnern und Leistungsträgern zusammen.

Unser Leitbild wurde in einem zweijährigen Prozess unter Beteiligung der Mitarbeiterschaft entwickelt und bei der Leitungsklausur im Oktober 2014 verabschiedet. Wir verstehen dieses Leitbild nicht als unveränderlichen Schlusspunkt, sondern als immer wieder zu überprüfende und weiterzuentwickelnde Essenz unseres Selbstverständnisses und unserer Arbeit.

Unsere Leitsätze: klar – offen – emotional – professionell

Klarheit bedeutet die Klarheit der Grenzen von Nähe und Distanz – von Sicherheit, Halt, Stabilität und klaren Strukturen, bedeutet aber auch Klarheit hinsichtlich der Aufgaben und Kompetenzen, von Mitbestimmung und Partizipation.

Offenheit meint die Bereitschaft, sich auf andere einzulassen, bedeutet Respekt und Achtung vor der Lebensgeschichte und Lebenssituation jedes einzelnen – verbunden mit Wertschätzung und Vertrauen, Interesse und Geduld. Wir glauben an die Veränderungsfähigkeit und -möglichkeit der Menschen.

Emotionalität bedeutet Wärme und Einfühlungsvermögen, aber auch das Zulassen von Gefühlen und das Ernstnehmen des Gegenübers.

Professionalität meint Fach- und Sozialkompetenz, die Echtheit als Person in unserem Denken, Fühlen und Handeln, die Achtung unseres Selbst und die Bereitschaft, sich persönlich und fachlich weiterzubilden und weiterzuentwickeln.

Adelheid-Baeger-erste-vorsitzende-Wendepunkt-ev

Adelheid Bäger
Vorstandsvorsitzende

Helmut-Kreuter-Geschaeftsfuehrer-Wendepunkt-ev

Helmut Kreuter
Geschäftsführer

Helmut-Kreuter-Geschaeftsfuehrer-Wendepunkt-ev

Christian Lippmann
Stellv. Geschäftsführer
Einrichtungsleiter JHZ Bad Köstritz

Helmut-Kreuter-Geschaeftsfuehrer-Wendepunkt-ev

Denise Lehnert
Verwaltungsleiterin

Helmut-Kreuter-Geschaeftsfuehrer-Wendepunkt-ev

Katrin Mai
Personalleiterin

Unser Verein lebt neben den hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von allen Vereinsmitgliedern, die aktiv oder passiv den WENDEPUNKT tragen und unterstützen.

Hier können Sie sich über die Vereinssatzung informieren. Den Mitgliedsantrag finden Sie hier.

Die Geschichte unseres Vereins

Gründung des WENDEPUNKT e.V.

Michael Frankenstein gründet mit 6 sozial engagierten Bürgern in Eisenberg den WENDEPUNKT e.V.
Ziel ist die Förderung der Suchtberatung im Saale-Holzland-Kreis.

Was damals klein begann entwickelt sich mit den Jahren zu einem Verein mit heute insgesamt 8 Einrichtungen der Suchthilfe und der Kinder- und Jugendhilfe im Raum Ostthüringen.

Vom Förderverein zum Arbeitgeber

Der bisherige Träger der Suchtberatungsstelle und des Betreuten Wohnens wird aufgelöst und der WENDEPUNKT e.V. übernimmt die Einrichtungen samt ihrer Mitarbeiter. Mit großer finanzieller Unterstützung wird die Villa in der Rosa-Luxemburg-Str. 13 saniert und als Suchtberatungsstelle und Begegnungsstätte eröffnet.

Michael Frankenstein verlässt den Vorstand und wird zum Geschäftsführer des Vereins und Leiter der Suchtberatungsstelle.

Tagesstätte für suchtkranke Menschen

In der Villa entsteht eine Tagesstätte, eine Einrichtung die zu diesem Zeitpunkt im Freistaat Thüringen völlig neu ist. Nachdem klar wird, dass die Villa nicht der geeignete Standort für eine Tagesstätte ist, folgt 2004 der Umzug in die renovierten Räume in der Mühlenstraße.

Jugendhilfezentrum Wolfersdorf

Der Verein übernimmt den „Jugendlernhof” vom Land Thüringen und eröffnet ein Sozialpädagogisches Jugendhilfezentrum mit 3 Wohngruppen, Betreutem Wohnen und Inobhutnahmestelle. 2005 können mit Fördermitteln sowie durch erhebliche eigene Kredite 4 Gebäude saniert werden.

2006 wird das Jugendhilfezentrum Wolfersdorf zur ersten Einrichtung in Thüringen, die unbegleitet minderjährige Flüchtlinge aufnimmt und betreut.

Jugendhilfezentrum und Förderschulzentrum Bad Köstritz

Die Diakonie sucht einen Nachfolger für das Jugendhilfezentrum und das Förderschulzentrum in Bad Köstritz. Damit bekommt der Verein die einmalige Chance, Jugendhilfe und Schule miteinander zu verbinden.

Das Schulkonzept wird komplett umgestellt und die Zusammenarbeit zwischen Schule und Jugendhilfe neu ausgerichtet. Das JHZ wird um zwei Gruppen erweitert und nimmt nun auch unbegleitete minderjährige Flüchtlinge auf. Heute besuchen 65 Jugendliche die Schule, 32 leben im Jugendhilfezentrum.

Suchthilfezentrum für Mutter und Kind in Wolfersdorf

Die Suchthilfeeinrichtung für drogenabhängige junge Mütter und ihre Kinder wird eröffnet, zum damaligen Zeitpunkt einzigartig in Mitteldeutschland. 2014 kommen neue Räume für die Kinderbetreuung und 5 Wohnungen für Ambulant Betreutes Wohnen hinzu. 2016 wird aufgrund hoher Nachfrage ein Erweiterungsantrag auf 8 Plätze gestellt.

Zum Jahreswechsel 2016/2017 wird die Kinderbetreuung über die Aktion „Thüringen sagt ja zu Kindern“ ausgewählt und finanziell unterstützt.

Sozialpädagogische Familienhilfe Sucht

Der WENDEPUNKT e.V. initiiert mit der Stadt Jena eine Sozialpädagogische Familienhilfe-Sucht. Diese ist seit 2014 auch für den Saale-Holzland-Kreis tätig.

Kinderhaus „Am Wald“ St. Gangloff

Der WENDEPUNKT e.V. übernimmt das Kinderhaus „Am Wald“ in St. Gangloff. Die Einrichtung mit 8 Plätzen kann Kinder ab 4 Jahren aufnehmen.

Geschäftsstelle in Eisenberg wird zur Zentralverwaltung

Aufgrund der inzwischen erreichten Größe wird die Verwaltung neu strukturiert und in der Geschäftsstelle in Eisenberg angesiedelt. Der bisherige Einrichtungsleiter des JHZ Wolfersdorf Helmut Kreuter wechselt in die Geschäftsleitung nach Eisenberg.

Michael Frankenstein geht in den Ruhestand

Michael Frankenstein, Katrin Mai (Personalleiterin) und Helmut Kreuter (neuer Geschäftsführer)

Der Verein hat inzwischen über 150 haupt- und nebenberufliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ohne das Engagement von Michael Frankenstein und vieler Mitarbeiter, Unterstützer und Kooperationspartner wäre diese positive Entwicklung nicht möglich gewesen.

Michael Frankenstein, der 1998 den Verein gründete, geht in den Ruhestand.